Wie schafft es das Start-up Digital Spine mit Aufzugdaten ein digitales Geschäftsmodell in einer sehr traditionellen Brachen aufzubauen?

„Mit Daten können wir viel mehr erreichen, um Kunden zufriedenzustellen“, erklärt Simon Vestner. Der Start-up-Gründer der Digital Spine GmbH war zuvor 15 Jahre Geschäftsführer im Familienunternehmen Vestner Aufzüge.

Die „Aufzughelden“ ist der Name des entstanden Digital-Spine-Produkts. Vestner betont, dass die Digital Spine GmbH ein Software- und kein Aufzugsunternehmen ist. Mit seinem Schritt der smarten Vernetzung von Aufzügen, setzte Vestner einen Meilenstein für die Digitalisierung der Aufzugsbranche.

Nur über die Ausgründung aus dem Familienunternehmen hat er die Chance gesehen, aus den „Liebhabereigedanken“ rauszukommen. „Du gibst nur Geld aus für eine Idee, an die du selbst glaubst.“ Entscheidend sei, den traditionellen Weg zu verlassen und der eigenen Vision zu folgen.

Das Wachstum der Aufzughelden ist atemberaubend und die Geschäftsmodelle, die durch die Nutzung der Daten entstehen sind bedeutend. Nicht nur, dass die Aufzüge smart gesteuert werden können und z. B. das Bett im Krankenhaus mit dem Fahrstuhl vernetzt sein kann, sondern auch Informationen über die Nutzung des Fahrstuhls werden generiert und können helfen diese fernzuwarten und Aufzüge im Sinne der Kunden weiterzuentwickeln.